Welches Konzert soll's denn sein?


The Chameleons und The Convent, Zwischenfall, Bochum, 27.10.2000

Es war irre! Das schon mal so vorab in den Raum gestellt.

Auch der Fall hat gelernt: Das Konzert ging diesmal schon um kurz vor 21:00 h los und zwar mit The Convent, der seit '85 existierenden Band um den Niederländer Carlo van Putten.

Der Zwischenfall war rappelvoll, es war irre warm, die Stimmung war voll freudiger Erwartung, nicht nur bezogen auf die Chameleons, auch The Convent wurden bejubelt und gefeiert. Obwohl ich die Herren vorher nie ehört oder gesehen habe, hat mich ihre melancholische Gitarrenmusik sofort überzeugt und begeistert. Langsame Songs folgten schnelleren, Carlo van Putten und Mannen verbreiteten absolut gute Laune und steckten das Publikum ohne Probleme an. Leider hab ich keine Titel zu den 10 gespielten Songs (ca. 50 Minuten), wer mir helfen kann oder den kompletten Gig (natürlich inkl. Chameleons ;-) ) gar aufgezeichnet hat, möge sich doch bitte melden!

Mark Burgess, Sänger der Chameleons und Produzent mindestens zweier Platten von The Convent, stand eine ganze Weile neben mir rechts vorn an der Bühne und feierte die Band - während er freundlich mit Fans quatschte, Autogramme gab und sich fotografieren ließ, vollkommen ohne Starallüren. Während eines Liedes - Amsterdam? - ist er dann auf die Bühne und hat tatkräftig den Background-Chor unterstützt - seine Freude an der ganzen Sache war offensichtlich ;-)

Danach ist er dann komplett in die Räume hinter der Treppe verschwunden, während The Convent noch ein wenig weitergemacht haben. Die Stimmung war auch hier schon super, gar nicht wie sonst bei 'Vorbands'. Convent würde ich mir solo ebenfalls immer wieder ansehen, wirklich ein klasse Gig.

Nur schade, daß sie den Rufen nach Zugabe nicht mehr nachkommen durften..

Um kurz nach 10, nach erfolgtem Umbau (der ganze Kram wurde übrigens in die Garderobe des Zwischenfall gepackt - inkl. der Bandmitglieder ;-) ) hieß es dann für uns auf der rechten Seite (in Bühnenrichtung): eine Gasse machen, damit die Chameleons von den Garderobenräumen hinten im Fall nach vorn kommen konnten - und schon jetzt brach der Jubel aus, der die ganze Zeit unvermindert anhielt. Hier brauchte das Publikum keine Anlaufphase wie so oft bei Konzerten.

Mark Burgess, Bass und Gesang, Dave Fielding, Gitarre, linke Bühnenseite, Reg Smithies, Gitarre und rechte Bühnenseite (vor uns), sowie früher verantwortlich für die Coverart der Band, sowie Drummer John Lever stürmten die Bühne: The Chameleons waren wieder da, die Band aus der Nähe von Manchester, die 1981 gegründet wurde, drei Platten (regulär) produzierte und dann 1987 wieder in diverse Soloprojekte zerbrach. Die Band, die eigentlich vorhatte, nur ein oder zwei kleinere Konzerte in Manchester zu spielen, die aber dann doch eine längere Tournee beschloß, weil die Gigs in Null Komma Nichts ausverkauft waren und die mittlerweile sogar einige der alten Songs sowie zwei neue eingespielt hat und anfang diesen Jahres eine Platte herausgebracht hat - was beim Sound der damaligen Aufnahmen nicht soo falsch sein kann ;-)

Natürlich kann man argwöhnen, daß die Jungs auf den fahrenden Zug der Revivals aufgesprungen sind (Bauhaus, Mission, Echo and the Bunnymen, um nur einige zu nennen) und einfach mal wieder Kohle scheffeln wollten, aber auch wenn es so ist, wen kümmert's? Die Songs der drei damaligen CDs sind wunderschön und wenn ich die Gelegenheit bekomme, diese Band doch noch mal live zu sehen, dann gönn ich ihnen jede Mark, die sie damit verdienen können.

Sie stiegen sofort ein mit Swamp Thing und einem ganzen Zwischenfall als Background Chor. Weiter ging's mit A person isn't safe anywhere these days. Die Begeisterung war wirklich toll, die Stimmung eine ganz eigene. Carlo van Putten stand nachher eine ganze Weile hinter mir - rettete mich vor übergroßen Jungs, die mir die Sicht auf Mark Burgess raubten (dank je wel ;-) )- und feierte mit, wie zuvor Mark ihn und seine Band gefeiert hatte. Schön! Und so war die Stimmung insgesamt: offen, positiv, freudig erregt, ein wenig gerührt, mir fällt keine bessere Beschreibung ein. Meine Erwartungen wurden im übrigen von beiden Bands in jedem Fall übertroffen.

Der wie elektrisiert wirkende Mark strahlte und gab seine Energie an das Publikum weiter, das sich beim nächsten Song als Chor selbst übertraf: Monkeyland - It's just a trick of the light wirkte wie ein einziger Schrei.

Weiter ging's mit Pleasure and Pain sowie Soul in isolation. Langsamere Songs wechselten mit schnelleren, die Band bot einfach wunderschönen Gitarren-Wave-Pop (wie Redsun es glaub ich bezeichnet hat). Der Sound im Fall war diesmal gar nicht sooo mies, hat mich im Grunde angenehm überrascht.

Danach ein weiterer Knaller: Less than human. Über Chöre und Feiern kann ich eigentlich gar nichts mehr sagen, weil kein Song unbekannt war, kein Song irgendwie durchgefallen ist oder weniger Beachtung gefunden hat als andere.

Weiter ging's mit Caution, On the beach, Second skin, gefolgt von einem der wohl bekanntesten Song der Chameleons In Shreds. Danach noch eines, bei dem Mark den Namen nannte, vielleicht eines der neuen Lieder? Shades of Grey.

Tja, und das war um 23:10 h der offizielle Teil des Konzerts. Die Jungs verschwanden in die Garderobe, ein mitgereister Engländer erzählte zwischendrin, daß die Stimmung in Bo wirklich außergewöhnlich genial wäre (und er muß es wissen, er war überall außer in Amsterdam), was mich und meinen Eindruck nur bestätigt hat.

Zugaben: Anya (?) - zumindest fragte Mark vorab, ob denn jemand dieses Namens im Publikum sei und schrie selbigen im Song auch laufend ;-) - Don't fall und Splitting in two, inklusive Bandvorstellung. Wahnsinn. Dann war Ende um 23:30 h, die Jungs verschwanden wieder in der Garderobe - und waren nicht wieder herauszulocken. Aber in die wirklichen Garderobenräume haben wir sie auch nicht gelassen. Es wurde mindestens noch 20 Minuten weitergejubelt. Die Abbauarbeiten stockten, die Musik, die mittlerweile angestellt war, wurde wieder abgedreht, wir wagten schon zu hoffen - aber nein, der Mensch, der die Sache hier organisiert hatte, sagte irgendwas von wegen, sie dürften nicht mehr, weil sich sonst die Nachbarn beschweren würden... ?!? Seltsame Ausrede, um es mal nett auszudrücken. Nun ja, an der Band hat es nicht gelegen, sondern vermutlich wurde es einfach Zeit für den Umbau für die Disco. Diesmal mußte selbiger einfach fixer vonstatten gehen als sonst, wenn der Fall noch Leute halten wollte (parallel war nämlich Veranstaltung in der Matrix).

Fazit: das Konzert war wirklich wunderschön, die Kombination der Bands absolut gelungen und es ist verständlich, daß auch der Samstag bereits ausverkauft war. Daß die Band nach so viel Gejubel der Fans nicht noch eine weitere Zugabe spielen durften, fand ich allerdings nicht so gelungen, Verständnis für Umbauaktionen hin oder her.

Es gibt wohl noch Karten für die Veranstaltung in Krefeld (4 Bands, neben Convent und Chameleons noch Clan of Xymox sowie eine Band mit deutschem Namen, den ich aber wieder vergessen habe). Nur so als Tip, falls ihr noch keine Karten für andere Konzerte haben solltet ;-)

© bat, 10/00

© Bild: The Chameleons

PS: Das Konzert hatte übrigens den Effekt, daß sich nachher wildfremde Leute selig angrinsten ;-)


ChameleonsVox, Matrix, Bochum, 17.06.2011
Support: The House of Usher, Neon Kross

ChameleonsVox waren in der Matrix, Vox wohl, weil nicht mehr alle Mitglieder der Band dabei waren. Von der Altbesetzung waren John Lever an den Drums und natürlich Mark Burgess, Gesang weiterhin dabei, daneben noch 2 Gitarristen sowie ein Bassist, leider weiss ich die Namen nicht, obwohl Mark sie kurz vor Ende des Konzerts vorgestellt hat. Die Homepage ist leider etwas vage, weil sich die Musiker um Mark wohl abwechseln und es keine feste Größe in der Band neben Mark gibt. Aber vielleicht sollte ich von anfang an berichten. Leider kam ich zu spät, hatte gesehen, dass es zwei Vorbands gab, war also nicht ganz so sehr in Eile, ärgerte mich aber schon, dass nicht Neon Kross, die ich nicht kannte, angefangen hatten, und das auch noch pünktlich, sondern die Jungs (naja) von House of Usher, die grade an diesem Tag ihr achtes Album veröffentlicht haben. ja, ich habe noch 3 Songs mitbekommen, eines davon mit Bianca am Mikro, die ich letztlich erst noch als Hauptsängerin von Violet Tribe in der Zeche Carl bewundern durfte. Schade.

Etwa gegen 19:45 h dann Start der Band Neon Kross aus Los Angeles. Daniel deLeon, ein mittelalter Herr mit neongrünem Iro, am Mikro und an der Gitarre, Jake heißt lt. Homepage der Mann an den Drums, Bass spielt John McCoy und am Keyboard findet sich ein sehr junger Herr namens Chinatsu. Die Musik war ok, aber irgendwie geklaut, irgendwas zwischen She wants revenge, Clan of Xymox, Joy Division. Ein song hörte sich zu Beginn an wie Love will tear us apart von Joy Division, ein anderer war klar angelehnt an Kids of America von Kim Wilde (seltsame Wahl ;-) ), alles in allem haben wir eher Liederraten gespielt als wirklich aufmerksam zuzuhören. War ganz nett, mehr aber auch irgendwie nicht, weil nicht individuell genug.

Gegen 20:45 h ging's dann endlich los mit Mark Burgess und Mannen. War's vorher noch recht leer vor der Bühne, strömte nun alles nach vorn - und ich war nicht die älteste. Es waren durchaus angegraute Herren und Damen da, die mir noch das eine oder andere Jahr voraus waren - und die alle Texte konnten ;-). Wie beruhigend!

Wenn Ihr jetzt die Setlist lest, dann schaut mal auf das Konzert 2000 im Zwischenfall: gar nicht so anders, nicht? Und auch der Hintergrundchor war nicht so anders. Richtig aufgedreht haben sie aber erst bei den Zugaben... tja, selber schuld. Ich bin leider bei den Chameleons, die ich wirklich gerne mag, nicht so titel- und textsicher, als ich angefangen habe, sie zu hören, hatten sie sich glaub ich schon aufgelöst, daher hatte ich live eher selten die Gelegenheit zu üben ;-).

Also: Startsong des ca. 1:40 h dauernden Konzerts war A person isn't safe anywhere these days. Beim nächsten, das ich definitiv kannte, muss ich allerdings leider schon passen (irgendwas mit take a look at... nicht wirklich aussagekräftig, nicht wahr? ;-) Wer's weiss, bitte melden!). Das nächste war Up the down escalator. Danach Tears, die Chöre wurden lauter, die Leute waren absolut begeistert, und Mark, der mit Jeansjacke, Ramones-T-Shirt und Sonnenbrille auf der Bühne stand, hatte defitiv sehr viel Spaß - mehr als "damals" sagten Kenner, die ihn auch früher schon häufiger erlebt haben. Danach Nostalgia, Seriocity und In Answer, alle sehr sehr schön. Dann ein kurzes instrumentales Stück, das bestimmt auch einen Namen hat, den ich aber nachträglich noch viel schlechter finden kann als den von Songs mit Gesang ;-). Weiter ging's mit Soul in isolation und Paper Tigers. Hier gab's einen augenzwinkernden Ausflug zu Transmission von Joy Division, sehr bejubelt! Als letztes Stück des Hauptsets spielten sie noch Caution und verschwanden. Allerdings nicht lange. Zugabe Nr. 1 bestand aus Swamp Thing und Second Skin. Zwischendrin stellte Mark die weiteren Musiker vor und dankte dem ortsansässigen Tontechniker für den hervorragenden Sound und erzählte, dass er einen Schreck bekommen hat, als er die ganzen Ziegel in der Tube der Matrix gesehen hat ;-). Der Sound ist hier echt so eine Sache, ich hab hier schon Konzerte gehört, wo es wirklich grottenschlecht geklungen hat. In letzter Zeit aber nicht mehr, man scheint ein Gegenmittel gefunden zu haben. Anfangs fand ich Marks Stimme zu leise, aber das wurde sofort noch während des ersten Songs korrigiert. Also wirklich gut, kein Gemecker, außer, dass ich zu nah an der Box stand, bin ich aber selber schuld ;-).

Zugabenset Nr. 2 bestand aus einem song, den ich wieder mal kannte, aber leider nicht den Namen (irgendwas mit keep themselves clean oder clear aber es war nicht Paper Tigers, das war schließlich schon...), sowie Monkeyland und Don't fall, würdige Songs für ein Konzertende. Echt sehr, sehr schön - nur In shreds hat mir gefehlt.. aber man kann ja nicht immer das gleiche spielen ;-))).

Gerne wieder, werde dafür sorgen, dass es bei mir nicht wieder 11 Jahre dauert, bis ich sie mir wieder ansehe - vorausgesetzt, sie touren zwischendrin auch brav.

(c) bat, 06/2011

© Bild: The Chameleons


ChameleonsVox, Zeche, Bochum, 16.05.2015
Support: Lotus Feed

Chameleons (Vox) bitten zur Abschiedsvorstellung. Mal sehen, ob es wirklich ein Abschied wird - wenn es so ähnlich wird wie bei The Mission, dann brauch ich gar nicht erst anfangen die Abschiede zu zählen und kann mich noch häufig auf ein Chameleons-Konzert freuen ;-).

Start aber mit der Vorband Lotus Feed. Schön. Wusste ich vorher gar nicht. Die Band hatte ich bereits vor noch gar nicht langer Zeit als Vorband gesehen - mittlerweile hab ich auch nachgeschaut, es war im Jovel in Münster, als Army 2013 ihre neue CD vorgestellt haben. Lotus Feed kommt aus Köln. Ich wiederhole hier nochmal, was ich schon damals geschrieben habe:

"Goth rock/Dark wave wäre meine Einsortierung, Post-Punk und New Wave sagen sie selber. Gegründet 1995 durch Alexander Landsberg (vocals) und David Sielaff (Drums). Beide sind immer noch dabei, verstärkt um Lars Tellmann (Bass) und Marten Bijkerk (Gitarre). Die songs haben mir direkt gut gefallen, ich mag ja diese Musikrichtung sehr gerne ;-). Hört sich an, als flögen sie aus den 80ern ein, bisschen Cure, bisschen Mission, bisschen Sisters, bisschen Chameleons (second skin als Cover auf der (damals) neuen CD!) und Bauhaus gemischt mit Eigenem."

Ja, und jetzt hören sie sich nicht nur so an wie die Chameleons und covern ihre songs, sondern durften auch die Vorband geben.  Und das passte meiner Meinung nach sehr gut. Der ganze Abend stand unter dem Motto "Nostalgie", denn die Chameleons hatten ja nicht vor, irgendwelche neuen Sachen zu spielen (abgesehen davon, dass es die nicht wirklich gibt), sondern das, was man eben so hören will von früher ;-). So war auch das Publikum, die Geschichten, die sich die Leute untereinander über ihre Konzertbesuche "damals" erzählten und irgendwie passt dazu auch Lotus Feed. Auch wenn deren Lieder neu sind - sie haben mittlerweile neben A different place und so close... so far eine dritte CD namens Secret Garden - hören sie sich alt an, so als wären sie direkt aus den 80ern eingeflogen. Angemessen eben.

Sie starteten um 20:00 h, durften leider nur eine halbe Stunde bis 20:30 h spielen und nur 6 Lieder, zwei davon unterstützt durch Myk Jung, Sänger von The Fair Sex (die es seit Ende der 90er mal gibt und dann wieder nicht, die aber ungefähr 2013 ihr 30-jähriges Bandjubiläum gefeiert haben dürften, wenn sie sich nicht zwischendrin aufgelöst hätten. Oder zählt man die Jahre, in denen man sich im aufgelösten Zustand befunden hat, einfach mit, wenn man sich zur "Wiedervereinigung" entschließt? ;-) ). Diese beiden haben mir ehrlicherweise am besten gefallen.

Zur Setlist kann ich nicht so viel sagen, vielleicht kann sie ja jemand ergänzen?

1
2
3 Give it a try (mit Myk Jung)
4 King for two days
5 Supervision (mit Myk Jung)
6 (von der neuen CD)

Mark Burgess, unterstützt von Neil Dwerryhouse und Chris Oliver (beide Gitarre), sowie Yves Altana an den Drums startete seine Erinnerungsreise mit Swamp Thing um 20:52 h vor richtig vollem Haus. Er erinnerte sich auch gleich an sein erstes Konzert in der Zeche, damals hat er ein T-Rest-T-Shirt angehabt - sagt er. Erstaunliches Gedächtnis. Oder vielleicht hat er vorher Bilder im Netz gefunden ;-). Die Stimmung war gleich super, wurde aber wie das immer so ist, im Laufe des Konzerts lebhafter und spätestens zu den Zugaben hopsten und tanzten die Leute vor der Bühne, so dass sich Mark berufen fühlte, bei seinem letzten Song mitsamt Bass ins Publikum zu springen! Für mich damit eine Weile nicht mehr zu sehen, aber er ist mit Hilfe eines netten Roadies heile wieder auf der Bühne angekommen. Aber eigentlich war ich ja grade erst bei Swamp Thing. Weiter ging es mit A person isn't safe anywhere these days, gefolgt von Here today. Groß geredet wurde nicht, dennoch hatte ich nicht den Eindruck, dass sie die Songs irgendwie lieblos runterspielen würden, eher im Gegenteil. Den Sound fand ich klasse, das Licht nicht so - hat dauernd das Publikum geblendet. Schön für die Band, dass sie sieht, für wen sie spielt, schlecht fürs Publikum und noch schlechter für die Bilder - daher weiter unten auch nur zwei. Die nächsten Songs waren Perfume garden, One Flesh, As high as you can go und Caution. Und dann kam Monkeyland. Geniales Stück, fand auch das Publikum. Chor und Gehopse nahmen eindeutig zu. Danach In answer und das geniale - und lange - Soul in Isolation. Gefolgt von Singing rule Britannia, hier gleich noch gemischt mit dance, dance, dance to the radio. Ja, genau, Transmission von Joy Division - siehe auch Konzertbericht aus 2011. Und irgendwo entweder hier oder in einem anderen Song gab es auch noch Eleanor Rigby von den Beatles: all the lonely people. Andere Berichte, z.B. der auf electrictunes.de über das Konzert in Köln sagen, es hat auch noch andere Zitate gegeben, mehr hab ich aber nicht gehört. Weiter dann mit dem absoluten Publikumsliebling Second Skin, einfach nur genial. War auch schon das Ende des Hauptsets um 22:06 h. Die Zugaben hat er dann gar nicht mehr groß in zwei Ladungen aufgeteilt, sondern hat direkt alles auf einmal gespielt, immerhin gleich 5 Stück, angefangen mit Tears, auch ganz großartig und wie Soul in Isolation von der Strange Times. Hier hat Mark übrigens wieder gesprochen und meinte, er hätte - wie jeden Tag - mal auf facebook nachgeschaut, welche Lieder sich die Leute denn wünschen und deshalb hätte er das folgende ausgesucht. Hmm. War auch in den Setlists der Konzerte vor diesem durchaus enthalten - aber die Geschichte von Mark war schöner ;-). Gefolgt von Thursday's Child, mittlerweile damit schon Lied Nummer 7 vom Album Script of the Bridge. Danach Return of the Roughnecks (Lied Nr. 4 von der What does anything mean? Basically), gefolgt von meinen beiden Lieblingen In shreds und Don't fall. Das Publikum, das eigentlich schon spätestens ab Second Skin deutlich aufgedreht hat, hat hier nochmal richtig Gas gegeben und Mark und seine Begleiter abgefeiert, so dass Mark bei Don't Fall ins Publikum gesprungen ist, wie schon berichtet. Wahnsinn. Gerne mehr Abschiedskonzerte ;-).

Hier nochmal die Setlist:

Swamp Thing
A person isn't safe anywhere these days
Here today
Perfume garden
One Flesh
As high as you can go
Caution
Monkeyland
In answer
Soul in isolation
Singing rule Britannia
Second Skin
---
Tears
Thursday's child
Return of the roughnecks
In shreds
Don't fall

Fotos leider nicht wirklich gut, sorry!

PS: Mark ist nachher auch noch beim Merch gewesen und durch die Zeche gelaufen - allerdings ohne groß belagert zu werden. Sehr entspannt das alles. Gerne wieder, Abschied hin oder her ;-).