Depeche Mode, Dortmund, Westfalenhalle, 22.05.1986

Depeche Mode, Dortmund, Westfalenhalle, 09.02.1988

Depeche Mode, Dortmund, Westfalenhalle, 29.09.1990

Depeche Mode, Köln, 27.09.2001

Depeche Mode, 03.07.2013

DM-Logo Violator Depeche Mode, Westfalenhalle, Dortmund, 22.05.1986

Ich hab aufgeräumt und Karten gefunden. Mein erstes Konzert von Depeche Mode außerhalb einer Thommy's / Peter's Pop-Show ;-). Leider sind keine Titel überliefert, nur, dass die Vorband Book of Love war und ich fand sie gut ;-).

(c) bat 01/2015


DM-Logo Violator Depeche Mode, Westfalenhalle, Dortmund, 09.02.1988

Hier war die Vorgruppe Nitzer-Ebb, die ich mittlerweile gar nicht mal mehr so schlecht finde, damals haben sie mir aber scheinbar nicht gefallen. Dafür ist die Setlist von Depeche Mode überliefert (ohne im Netz nachgeprüft zu haben, ob das auch wirklich stimmt, hab ich folgendes mitgeschrieben):

Pimpf
Behind the wheel
Strangelove
Never let me down
Sacred
The things you said
Nothing
Black celebration
Stripped
Question of lust
Question of time
Shake the disease
People are People
Master and Servant
Blasphemous rumours
Somthing to do
Pipeline
Everything counts
Pleasure little treasure

(c) bat 01/2015


DM-Logo Violator Depeche Mode, Westfalenhalle, Dortmund, 29.09.1990

Hier war die Vorgruppe irgendjemand, dessen Gesang ich wohl gruselig fand, die Musik aber toll (Electribe 101 sagt das Internet, sagt mir nix).

Songs:

Word in my eyes
Halo
Waiting for the night
World full of nothing
I want you now
Stripped
Master and Servant
Policy of truth
Enjoy the silence
Strangelove
Personal Jesus
Clean
Shake the disease
Never let me down
---
Black celebration
Question of time
Behind the wheel
Route 66

(c) bat 01/2015


DM-Logo Violator Depeche Mode, Köln-Arena, Köln, 27.09.2001

Ganz ungewöhnlich, ein so großes Konzert, wo ich doch sonst immer schon 2.000 Leute wie im Soundgarden viel finde.. und diesmal, sicherlich 18.000 wenn nicht gar mehr, aber Depeche Mode wollte ich irgendwie doch noch mal sehen... und wenn die Karte dann auch noch ein Geschenk ist... ;-)))

Das Ganze stand erst einmal anscheinend unter einem eher schlechten Stern, wir sind zu spät losgekommen, hatten dann Stau, sind danach in einen Parkplatz gefahren, der gar keiner war und aus dem wir rückwärts wieder raus mussten, danach ist mein Freund und Begleiter dann noch ein wenig durch Deutz gekurvt, während ich mir die Halle angesehen habe, allerdings nicht lange, weil wir erst gegen 19:50 h dort waren - und große Konzerte beginnen ja immer zu dem Zeitpunkt, der auf der Karte steht - also um 20:00 h. Die Vorband war, man glaubt es kaum, Fad Gadget! Einer der ersten bei Mute, hat er bei Depeche Mode eine ganz besondere Rolle gespielt - und dazu sagen sollte man auch, dass DM einstmals seine Vorgruppe waren, geschichtsträchtig das Ganze. Gut, dass man ihn angekündigt hat, erkannt hätte ich Mr. Frank Tovey nicht, dazu war er zu weit weg ;-) Aber spätestens bei Collapsing new people oder bei back to nature hätte ich gemerkt, wer da singt.. und hätte vermutlich eher eine Cover-Band erwartet, als den echten Fad Gadget, obwohl ich doch gehört hatte, dass er wieder unter diesem Namen Musik macht, nachdem er irgendwann in den frühen Neunzigern seinem Elektro-Zeugs und auch gleich seinem Namen abgeschworen hatte und einige Folk-Alben unter seinem echten Namen gemacht hatte, auch nicht schlecht, aber nicht vergleichbar und die Synthie-Sachen sind eindeutig die eindrucksvolleren.

Er hopste jedenfalls wild auf der Bühne auf und nieder, in immer anderen Gewandungen (na ja, er zog halt Schicht um Schicht aus ;-) ), erinnerte mich ein wenig an eine Kreuzung aus Iggy Pop und Peter Murphy. Schon schön, aber doch noch sehr verwurzelt in den 80ern, auch die (wie ich annehme) neuen Songs waren im gleichen Stil. Gut oder schlecht, mag jeder für sich selbst beurteilen, mir hat's gefallen, aber ich hänge ja auch noch immer ein wenig an den 80ern, weshalb ich gleich bei Depeche Mode auch irgendwann zumindest mal ganz kurz "schade" sagen werde... Und außerdem sind die 80er ja auch grade hip ;-)

Fad Gadget begann jedenfalls gegen 20:00 h und spielte 8 songs, vierzig Minuten lang. Danach war Umbaupause, mein "Chauffeur" war mittlerweile auch eingetroffen und wir harrten der Dinge - hatten auch schon etwas Angst, weil neben uns eine Frau saß mit einem Tambourine - was ja zu vielem passt, Hippie- und auch Folkmusik und noch vielen Dingen mehr - ABER NICHT ZU DEPECHE MODE!!

Nun ja, noch waren wir nur leicht beunruhigt, aber noch nicht allzu sehr - obwohl wir uns schon fragten, warum von den 18.000 Leuten ausgerechnet neben uns jemand mit einem Tambourine sitzen musste... ;-).

Depeche Mode - d.h. Andy Fletcher, Martin L. Gore und natürlich Dave Gahan - wurden unterstützt von einem weiteren Keyboarder sowie einem Drummer (jep, echte Drums, keine Eisenstangen, kein Drumcomputer) sowie zwei "Tanzmäusen", auch Background-Sängerinnen genannt.

Sie starteten um 21:10 h und zwar nicht, wie wir vermutet hatten mit I feel love, sondern mit einem Intro, gefolgt von The Dead of night. Dave wirbelte, machte Faxen, sprang, drehte sich, so als wolle er es allen beweisen, als sei er nicht zwischendrin fast tot gewesen und überhaupt schon fast 40. Er hat's bewiesen, definitiv. Weiter ging's mit The sweetest condition und Halo. Ich hoffte wie bei anderen großen Konzerten auch auf eine Videoleinwand, aber dem war nicht so, die große Leinwand hinter der Band zeigte Schatten, psychedelische Kreise und Figuren, Farben, zwischendrin dann auch mal - ganz witzig - ein Aquarium mit zwei Goldfischen und einem Hai, oder auch ein Video von einem ihrer Songs, Wassertropfen und Regen in schwarz-weiss, eine Wüstenlandschaft... toll gemacht, kann man nicht anders sagen. Davon wurden allerdings die Männlein und Mädels auf der Bühne auch nicht grade größer ;). Dennoch, die so gebotene Show war besser als eine simple Videoprojektion.

Die Dame mit dem Tambourin entsprach voll unseren Befürchtungen, sie machte komische Geräusche zu einer Musik, zu der dieses Instrument nun so gar nicht passte, und nicht nur das, sie machte diese Geräusche auch zu Zeiten, die leider mit dem Rhythmus nicht das geringste zu tun hatten. Und das lag nicht nur an dem Weg, den der Schall bis hierher benötigte. Ihr Begleiter versuchte mitzuklatschen, aber auch er traf beim Rhythmus immer voll daneben, was uns und unsere Nachbarn zur Linken von der Vermutung eines Anfängertrommelkurses ganz schnell zur Unterstellung eines Bewegungstherapie-Kurses umschwenken ließ. Zumindest das war witzig, das Publikum altersmäßig bunt gemischt und echt gut drauf, aber diese Frau hätte ich dennoch ERWÜRGEN KÖNNEN!!!

Nach Halo ging's weiter mit Walking in my shoes, hier zumindest konnte ich endlich mal mitsingen ;-) sowie der ersten Single der Exciter: Dream on, gefolgt von Shine. Danach hatte Dave erst mal Pause und Martin (weiße Hose, weiße Gitarre) musste ran - Dave meinte, dies sei ihm der liebste Part des Konzerts.. ;-) Waiting for the night, Dressed in black, Breathe. Danach machte Dave erholt weiter mit Freelove, Enjoy the silence (hey, noch ein altes Lied! ;-))) ), I feel you.

Was mich echt verblüfft hat, waren Martin und Andy, selbst Andy, den ich "damals" noch als still und zurückgezogen vor sich hin musizierend erlebt habe, machte wilde Armbewegungen, animierte das Publikum, Martin sprang auf und ab, und Dave (oder war es Martin?) sagte sogar kurz etwas auf deutsch, wow, die Zeiten ändern sich, die Band mit ihnen.

Es folgten noch In your room, It's no good und Personal Jesus - hier schwebten beleuchtete Kreuze vor der Bühne auf und ab. Dann war es 22:40 h und das Hauptset war schon zuende - es ging fürchterlich schnell ;-( Das Tambourine gab übrigens nicht auf und vor allem bei den langsamen Stücken waren wir drauf und dran, die obigen Gefühle in die Tat umzusetzen ;-)

Sie kamen noch mal wieder, Martin begann mit Home, gefolgt von Condemnation. Black celebration wurde untermalt von schwarz/weißen Strichzeichnungen, Strichmännchen, black celebration als Worte, Kreuze, Symbole, gute Idee. Tja und dann kam das Stück, das mir an diesem Abend zusammen mit Breathe, Walking in my shoes und Enjoy the Silence wohl am besten gefallen hat: Never let me down again, genial! Und um 23:00 h war's das dann, schade. Das ist der Nachteil an großen Konzerten, sie beginnen pünktlich, aber sie enden auch ebenso pünktlich.

Dennoch, die Lightshow und das, was mit der Leinwand angestellt wurde, war schon klasse und ein Chor von 18.000 h Leuten ist auch nicht zu verachten - bei Enjoy the silence (ich meine, dieser Song war's) - gab Dave das Singen relativ schnell auf ;-) Auch die Wunderkerzen und Feuerzeuge sind bei langsamen Stücken einfach sehr viel eindrucksvoller, als wenn in der ganzen Halle nur 300 Leute stehen, von denen die Hälfte an ein Feuerzeug gedacht hat.. Dort allerdings sieht man die Jungs und Mädels auf der Bühne auch etwas größer.

Doch, es war schon schön und man kann ganz eindeutig sagen, dass Depeche Mode sich entwickelt haben, mit der Zeit gegangen sind, sei es nun gut oder schlecht. Sie haben sich fast daran gehalten, nur songs der letzten vier Alben zu spielen, kleinere Ausrutscher gestattet ;-) Schade, dabei hatte eine Bekannte, die in Hamburg war, gemeint, dass es auch ältere Stücke gegeben habe.. na ja, gelogen hat sie nicht, aber "älter" ist dann wohl doch relativ.

Um aber ehrlich zu sein: Dinge wie Just can't get enough oder auch people are people, everything counts, two minute warning, blasphemous rumours... auf die ich insgeheim gehofft hatte, hätten in diesen Sound, in dieses Konzert nicht hineingepaßt. Es war schon stimmig so wie es war.

Und das nächste Mal ist diese Tamourine-Spielerin dran! ;-)))

(c) bat, 10/2001

(c) Bild: Depeche Mode


DM-Logo Violator Depeche Mode, esprit-Arena, Düsseldorf, 03.07.2013

Werde hier nichts groß schreiben, sehe grade, dass ich mir 2006 und 2010 auch schon gespart habe, da es genügend Berichte über diese Band gibt. Dennoch: gut war's natürlich, super durchgestyled, im Vergleich zur Playing the Angel aber eher abfallend; im Vergleich zu 2010... schwer zu sagen. Die Songs damals waren besser, die Stimmung irgendwie auch (die neue Platte geht zur Hälfte gar nicht und die andere Hälfte ist so naja ;-) ), aber Dave war deutlich angeschlagen. Diesmal waren die Herren (für "Jungs" sind sie dann wohl doch schon zu alt) wirklich gut drauf, unterstützt durch einen Drummer und einen weiteren Keyboarder.

Die Vorband - wenn man einen DJ denn als solches bezeichnen kann - war Matthew Dear und der ging gar nicht. Sah auch der Rest scheinbar so, denn Stimmung war null, höchstens Gepfeife in der Hoffnung, dass er endlich aufhört uns zu quälen.

Start Depeche Mode um 20:47 h (wir waren noch froh, dass wir bei dem Verkehrs-Chaos überhaupt rechtzeitig da waren).

Songs:

Welcome to my world
Angel
Walking in my shoes
Precious
Black Celebration
Policy of truth
Should be higher
Barrel of a gun
Higher love (Martin)
Judas (Martin)
Heaven
Soothe my soul
A pain that I'm used to
A question of time
Secret to the end
(wir wiederholen uns bis alle vor Langeweile eingeschlafen sind)
Enjoy the silence
Personal Jesus
(Start hörte sich erst an wie ein neuer Song von Johnny Cash)
Goodbye (wie originell)

---Zugaben--

Home (Martin, nur Piano, sehr genial!)
Halo (andere Version, das Netz sagt Goldfrapp-Version)
Just can't get enough (ich mag die alten songs, wirklich, aber es hat einfach nicht ins Set gepasst, tut mir weh, dass ich das sagen muss)
I feel you
Never let me down again
(finally! Sehr genial!!)

Ende um 23:05 h.

Hier noch ein paar Sachen, die mir so spontan durch den Kopf gegangen sind, werde das Ganze aber mitsamt Bildern (auf denen man vermutlich nichts erkennt, wir waren einfach zu weit weg) noch etwas mehr ausformulieren, wenn ich denn Zeit hab ;-):

Viel Spaß am Freitag und kommt erst, wenn der DJ gegangen ist ;-).

(c) bat 07/13


HOMEHome

zurück zur Konzertseite Zurück zur Konzertseite