End of Green, Matrix, Bochum, 01.11.2013

Vorband: Undertow, nicht in meinem relevant set, irgend so'n heavy-Gebrülle, nicht meins.

End of Green, gegründet 1992 in Stuttgart waren auf Tour mit ihrer neuen CD The Painstream. Sie starteten um 20:30 h, gingen "Gitarren tauschen" um 21:40 h (Ende Hauptset), Zugaben bis 22:23 h. Ordentlich, kann man nicht anders sagen. Die Band selber wurde mir nur empohlen, habe sie selber noch nicht live erlebt. War durchaus witzig, die Bandmitglieder selber wirkten so zusammengestellt, dass für jeden was dabei ist - wie bei einer Boyband ;-) . Sänger Michael Huber mit langen Haaren, Tattoos (zumindest auf dem rechten nackten Arm, der linke war angezogen) und Wollmütze (wäre mir persönlich ja zu warm gewesen ;-) ). Hatte ein bisschen was von Him, fand ich, super tiefe Sprech- und Singstimme, ein bisschen wie der Sänger von Chamber (L'orchestre de chambre noir), er konnte aber durchaus auch höhere Lagen erreichen, sehr angenehm. Der erste Gitarrist, Michael Setzer, mit rot gefärbtem Bart und Dreadlocks hat mich ein bisschen an Jeremy Cunningham von den Levellers erinnert. Der zweite Gitarrist, Oliver Merkle, hatte lange blonde Haare mit Bart, wirbelte diese auch, also was für den Heavy-Metal-Fan im Publikum. Der Bassist, Rainer Hampe, mit kurzen Haaren und schwarzem Kurzarmhemd hatte ein bisschen was von einem Teilnehmer einer Elektro-Pop-Indie-Band und den Drummer Matthias Siffermann hab ich nur ein bisschen gesehen, freier Oberkörper und eher kurze Haare. Alle zusammen hatten jedenfalls sehr viel Spaß auf der Bühne, lästerten übereinander, flachsten mit dem Publikum (oh, alle aus Facebook hier? Unser Drummer verbringt damit auch viel zu viel Zeit, wir wollten ihn schon entlassen), erzählten, dass Oliver, der Heavy-Metal-Gitarrist frisch verheiratet sei, irgendwer scheint außerdem 40 geworden zu sein, Michael spielte den Anfang von Smoke on the Water und erwähnte, dass er grade dabei sei, Gitarre zu lernen (er hat sie selten benutzt, ja, aber so ganz glaub ich ihn das dann doch nicht, egal) ;-) . Doch, war nett. Die Musik war so am Rande dessen, was mir gefällt (Goth Metal?), sehr geile Stimme, die ruhigeren Lieder super-schön, diejenigen, die zu sehr am Metal kratzten, haben mir nicht so gefallen, waren aber immer noch gut. Welche nun genau welche waren, kann ich nach einmal hören nicht so genau sagen, die Setlist stimmt hoffentlich, hab sie abfotografiert ;-) . Wer's besser weiß: gerne melden.

In Summe nett, nix für meinen CD-Player zuhause, live aber auf einem Festival oder in Verbindung mit einer nicht so schrecklichen Vorband wie der diesmaligen gerne wieder. Ich muss aber zugeben, dass die Vorband vom Stil her durchaus gut zum Hauptact gepasst hat, war halt nur nicht meins.

songs (gem.Setlist):

Hangman's Joke
Dead city lights
Pain hates me
Evergreen
Final resistance
Killhoney
Hurter
Tragedy insane
Goodnight insomnia
Tie me a rope...
Degeneration
Don't stop killing me
Death in veins
---
Holiday in Hell
Weakness
Drink myself to slp
die lover die
Dead end hero
Emptiness/Lost control
Death of the weekender

(c) bat 11/13

Nur ein Foto, das Licht war für meine Kamera zu viel Herausforderung.

Foto von Michael